Philosophia35 Jahre Kampfkunst im Erzgebirge seit 1983

Kanji Titel

独逸白鶴手拳法古武術協会

doitsu hakucho te kenpo kobujutsu kyokai – G.H.T.K.A.

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Meine Philosophie - Meine Wahrheit

Der Inhalt dieser Internetpräsenz widerspiegelt meine Version der Wahrheit. Diese muß nicht zwangsläufig zur Wahrheit anderer werden. Ich fühle mich geehrt, wenn Gedanken von mir Beachtung finden und/oder übernommen werden. Zur Not kann ich noch als schlechtes Beispiel dienen.

Kampfkunst ohne philosophischen Hintergrund ist für mich Kampfsport oder reine Prügelei. Deswegen sind die neueren Kampfsysteme meist reine technische Systeme, sozusagen mangelhaft. Ausgereifte Systeme oder Schulen haben nicht nur eine Philosophie als Hintergrund, sondern basieren auf jener. Zu dieser Grundlage gehören moralische, weltanschauliche, spirituelle, manchmal esoterische Ansichten und Werte.

"Sinn der Kampfkunst ist nicht Sieg oder Niederlage, sondern die eigene Vervollkommnung." Dieser Satz ist auf 90% aller Zungen eine Lüge. in unserer westlichen Welt und durch die 'Globalisierung' auch nach und nach in der restlichen, ist der Sieg entscheidend - "Zweiter ist Sch...". Dahingehend werden wir konditioniert, auch in den Kampfsportvereinen fehlt mittlerweile jegliche moralische Verantwortung, man will und braucht Erfolge. Erfolge bedeutet Prestigegewinn, Prestigegewinn bedeutet neue zahlende Mitglieder. Private Kampfkunstschulen, welche nicht an Wettkampfbetrieben teilnehmen, haben es nur geringfügig 'leichter'. Ich will nicht alles schlechtes reden, Gottseidank gibt es noch Schulen und Vereine, deren charakterstarke Oberhäupter nicht dem Strom folgen und finanzielle Einbußen in Kauf nehmen, siehe Soke H. W. Koehnen oder Dr. W. Hufnagl, welche ich zu meinen Lehrern zählen darf.

Als 'Philosophie' bezeichne ich alles geistige oder wissenschaftliche oder auch religiöse Vorgehen. Näheres in den nächsten Artikeln.

Mehr von meinen Wahrheiten gibt' s hier.

道 - Dao - Daoismus

 

Den Begriff Daoismus finde ich unpassend, weil er Religion impliziert. Zwar hat sich aus der ursprünglichen Lehre eine Religion entwickelt, aber das schreibe ich dem menschlichen Makel zu. Der Mensch neigt dazu alles mehr oder weniger religös zu verehren, selbst Atheisten haben ihre eigene Religion in der Wissenschaft gefunden. Für mich persönlich beginnt Religion erst da, wo Dogmen proklamiert werden.

Ein zweiter Grund dafür, daß ich 'Daoismus' für eine unglücklich gewählte Bezeichnung halte, liegt vermutlich in meiner DDR-Kindheit, als wir mit '-ismen' tagtäglich zugemüllt wurden. Ich werde daher im weiteren Text von 'Dao' oder 'Daolehre' schreiben, weil die Lehre das Dao erklärt und das Dao die Welt erklärt. Diese Erklärung ist aber nichts statisches, sondern legt den individuellen Grundstein zum persönlichen Begreifen der Welt und des Selbst. Für mich ist sie damit allerdings nicht eine Weltanschauung, sondern die Weltanschauung schlechthin.

Entgegen der einhelligen Ansicht, daß die Ursprünge der Daolehre unklar sind, behaupte ich das diese eindeutig in dem liegen, was heute als Hinduismus bezeichnet wird, um es genauer auszudrücken: in der vedischen Kultur und Schrift.

Grundlegende Begriffe für die Daolehre sind Wuji, Taiji, Yin und Yang, Wuxing und Bagua, basierend auf den Schriften 'Yijing' und 'Daodejing'.

Mehr Dao.

बौद्धदर्शनम् - Dharma - Buddhismus

Hier verfahre ich ebenso wie beim Daoismus und schreibe von der 'Buddhalehre', es ist nun mal 'Buddhas' Lehre, sowie das Christentum eigentlich treffender die Bezeichnung "Jeshuas Lehre" verdient hätte, vorausgesetz Christen würden sich daran halten.

Buddhas ursprüngliche Lehre war, wie sooft, keine Religion, sondern die einfachste Anweisung zu moralisch einwandfreier Lebensführung.

Das es verschiedene buddhistische Strömungen gibt, ist wieder der Beweis, daß man sich nicht mehr an die ursrüngliche Lehre hält, Dogmen kreiert und politischen, wie kommerziellen Erfolg ansprebt. Ich möchte betonen, daß dies ein allgemein religöses und kein buddhistisches Problem ist.

Grundlage der Buddhalehre sind die "4 edlen Wahrheiten" und der "8fache Pfad", mehr brauchts eigentlich nicht.

Mehr Buddha.

ॐ - "AOUM" - Hinduismus

Hinduismus als solchen gibt es eigentlich nicht, der Begriff wurde von den Engländern aus mangelndem Wissen geprägt. Von Religion zu sprechen paßt auch hier nicht wirklich und hieße das 'Kind mit dem Bade auszuschütten', die Lehre beruht auf der vedischen Kultur und ihren (schriftlichen) Überlieferungen. Veda bedeutet Wissen und somit müßte man vom Hinduismus als Wissenschaft sprechen. Das dieser Satz nicht so abwegig ist, wie er auf den ersten Blick erscheint, erläutert sich von selbst beim Studium der Veden.

Grundlage sind zwei Sammlungen von Schriften, den Shruti und Smriti.

Mehr vedische Lehre.

Jeshua - Christentum

Christentum auf einer Seite über asiatische Kampfkunst ... ? ... ! - Nein, das ist kein Versehen, es gibt genügend Christen die Kampfkunst betreiben und vermutlich noch mehr, die es gern würden, aber in ihrer Religion eine Beschränkung sehen. Daher ein kurzer Abriß und der Versuch diese Art von Bedenken aus dem Weg zu räumen.

Wie weit geht meine Gewaltlosigkeit? "Wenn Dich einer auf die rechte Wange schlägt...."

Um meine Bewegründe zu begreifen, ließ erst "Meine Philosophie".

Mehr von Jeshuas Lehre.

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