Systeme | Stile | Schulen35 Jahre Kampfkunst im Erzgebirge seit 1983

Kanji Titel

独逸白鶴手拳法古武術協会

doitsu hakucho te kenpo kobujutsu kyokai – G.H.T.K.A.

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Erläuterung

Ein System ist ein komplettes Kampfkunstkonzept, beruhend auf grundlegenden, natürlichen Prinzipien.

Ein Stil ist eine umfangreiche Interpretation eines Systems, beruhend auf regionalen Eigenheiten.

Eine Schule ist eine individuelle Interpretation eines Stiles oder eines Systems beruhend auf individuellen Eigenheiten, Ansichten, Erfahrungen.

Asiatische Systeme

Asiatische Systeme zeichnen sich durch ihre philosophischen und energetischen Grundprinzipien aus, welche in der westlichen, vor allem christlich geprägten Welt, aufgrund von Unverstand, Arroganz und Ignoranz, oft als esoterische Spinnerei belächelt wird

Indische Systeme sind zweifellos die ältesten in Asien und haben den stärksten Einfluß auf die Systeme im Reich der Mitte gehabt.

Chinesische Systeme

... sind so vielfältig, daß es unmöglich ist eine repräsentative Auswahl zu treffen. Der Großteil der Kampfkunst in China ist unbekannt, da selten glaubhafte, schriftliche Aufzeichnungen existieren, kein ernsthaftes System öffentlich zugänglich war (und immernoch ist) und ca. 90% aller Stile und Schulen, welche die Systeme weitertragen, während der Kulturrevolution "verschwunden" oder vernichtet worden.

Wushu | Guoshu

In China werden die Kampfkünste als "Kriegskünste" Wǔshù oder Gúoshù bezeichnet. Gōngfu ist ein von der westlichen Welt benutzter, falsch verstandener Begriff. Quánfǎ umfaßt die größtenteils auch bewaffneten "zivilen" Kampfkünste. Diese werden oft in nördliche und südliche Stile unterteilt, wobei dies irreführend ist und weit weniger von Belang als die tatsächliche Unterscheidung in Wàijiāquán und Nèijiāquán.

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