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Kanji Titel

独逸白鶴手拳法古武術協会

doitsu hakucho te kenpo kobujutsu kyokai – G.H.T.K.A.

Baduanjin

八段錦

Acht Brokatstücke

Schriftzeichen Baduanjin

Das Bāduànjǐn ist eine der häufigsten Formen des chinesischen Qìgōng. Der Name der Form wird im Allgemeinen als acht Brokatstücke, acht Brokatabschnitte, acht Seidenbewegungen oder acht Seidenwebereien übersetzt und bezieht sich darauf, wie die acht einzelnen Bewegungen der Form eine seidene Qualität charakterisieren und verleihen (wie die eines Stücks) Brokat) auf den Körper und seine Energie. Wegen der raffinierten Choreographie, den geschmeidigen Bewegungen und der anmutigen Haltung werden die Übungen mit der Schönheit und Kostbarkeit eines Brokatstoffes verglichen. Der Bāduànjǐn wird hauptsächlich als eine Form des medizinischen Qìgōng bezeichnet, um den natürlichen gesunden Zustand des Menschen zu erhalten, zu verbessern oder wieder herzustellen. Dies steht im Gegensatz zu religiösen oder kriegerischen Formen des Qìgōng. Diese Kategorisierung schließt jedoch nicht aus, daß die Form in der Praxis von Kampfkünstlern als grundlegende Übung verwendet wird.

Geschichte

Schriftzeichen Baduanjin

Diese Übung wird in mehreren Enzyklopädien aus der Song-Dynastie erwähnt. Der Dào shū zhòng miào piān 道枢 众妙篇 beschreibt eine archaische Form dieses Qìgōng. Die Zehn Zusammenstellungen zur Kultivierung der Perfektion (Xiuzhen shi-shu, um 1300) enthalten Abbildungen aller acht Sätze. Dieselbe Arbeit weist die Erstellung dieser Übung zwei der Acht Unsterblichen 八仙 zu, nämlich Zhōnglí Quán 鍾離權 und Lǚ Dòngbīn 呂洞賓.

Die Übung wurde später im Laufe der Jahrhunderte von acht auf zwölf Sätze erweitert und im Boxhandbuch Illustrierte Darstellung interner Techniken (1882) von Wang Zuyuan, einem berühmten Praktiker des Yìjīnjīng 易筋經 beschrieben.

Quellen aus dem 19. Jahrhundert schreiben die Übungen dem halblegendären chinesischen Volkshelden General Yue Fei 岳飛 zu und beschreiben ihn als Übungsform für seine Soldaten. Die Legende besagt, daß er seinen Männern die Übung beigebracht hat, um ihren Körper stark und gut auf den Kampf vorbereitet zu halten. Der Kampfhistoriker Prof. Meir Shahar bemerkt, daß Yue's Erwähnung als Linienmeister im zweiten Vorwort des Yìjīnjīng (1624) der Grund ist, warum er als Schöpfer des Bāduànjǐn-Qìgōng galt.

Ich persönlich halte es für eine Spielart des Yìjīnjīng, welches selbst mindestens schon 628 n.C. durch Lǐ Jìng 李靖 erwähnt wurde und als Werk Bodhidharma's बोधिधर्म</, chinesisch: Pútídámó 菩提達摩 gilt.

Die Übungen

Schriftzeichen Baduanjin

Das Bāduànjǐn als Ganzes ist in acht separate Übungen unterteilt, die sich jeweils auf einen anderen physischen Bereich und Qi-Meridian konzentrieren. Der Bāduànjǐn enthält traditionell sowohl einen stehenden als auch einen sitzenden Satz von jeweils acht Stellungen. In der Neuzeit ist die stehende Version bei weitem die am weitesten verbreitete. Die bestimmte Reihenfolge, in der die acht Stücke ausgeführt werden, variiert manchmal, wobei die folgende Reihenfolge die häufigste ist.

Es wurden und werden immer weider klinische Studien zur Wirkung bei spezifischen Beschwerden durchgeführt und eine heilende Wirkung kann dabei nicht abgestritten werden.

Die Bezeichnung nach dem | wird von mir benutzt und beruht auf meinen eigenen Recherchen. Ich halte sie für älter. Die Anleitungen entsprechen nicht 100%ig meiner Ausführung.

Die Übungen müssen mit einer ruhigen, ruhigen und friedlichen mentalen Haltung, entspannten Muskeln und einer gut ausgerichteten Körperhaltung durchgeführt werden, um in einem Zustand perfekter Balance zu bleiben und den Aufwand zu minimieren, der ihre Ausführung erfordert. Sehr wichtig ist auch die Atmung, die abdominal sein muss und den ausgeführten Bewegungen folgt. Die Zunge muss gegen den Gaumen geschoben werden.

Jede Bewegung wurde gedacht, einen bestimmten Teil des Körpers zu stimulieren und alle gemeinsam sind in der Lage, alle internen und externen Organe zu aktivieren.

Zwei Hände zum Himmel erhoben | Zwei Hände stützen den Himmel 兩隻手舉起天堂 | 两手托天理

oder

Der den Himmel mit den Händen stützt, kümmert sich um den dreifachen Wärmer. Liǎngshǒu tuō tiānlǐ sānjiāo 两手托天理三焦

oder

Stützen Sie den Himmel mit beiden Händen um die Dreifachheizung oder Sānjiāo die drei Hohlräume, Brust, Bauch und Becken] einzustellen. Halten Sie Ihre Hände mit den Handflächen hoch, um die Organe anzupassen

Ausgangsstellung: Den Oberkörper in eine gerade Position bringen. Die Füße parallel stellen, schulterbreit auseinander. Die Arme hängen an den Seiten des Körpers. Den Blick gerade nach vorne richten. Die Zunge berührt den Gaumen. Natürlich atmen und den ganzen Körper entspannen. 1. Mit der Einatmung die Hände vor dem Körper von unten nach oben führen bis auf Brusthöhe. Dabei zeigen die Handflächen nach oben, die Fingerspitzen zueinander und der Daumen ist im rechten Winkel abgespreizt. Diese Handposition heißt Tigermaul Hǔyóu. 2. Mit der Ausatmung drehen die Hände über die Schulter nach oben. Die Ellenbogen dabei hinaus zu den Seiten schieben, Handflächen nach oben. Am Ende der Bewegung zeigen die Fingerspitzen in Richtung des Halses etwas unterhalb der Ohrläppchen. 3. Mit der Einatmung die Hände in unveränderter Position so weit wie möglich nach oben strecken. HuKou einander gegenüberstellen. Den Blick nach vorne richten, dabei die Fersen vom Boden lösen. 4. Mit der Ausatmung werden die Hände bogenförmig zurück in die Ausgangsstellung gebracht. 5. — 8. Die gleichen Bewegungen 1 — 4 werden wiederholt. Die Bewegungen 1 — 8 zweimal oder viermal ausführen.

Bogenschießen Adler / Geier 拉弓射擊鷹/禿鷹

oder

Imitieren Sie den Bogen und zielen Sie nach links und rechts (auf den Adler/Geier).Zuǒyòukāigōng shì shè diāo 左右开弓似射雕

oder

Dehnen Sie den Bogen auf beiden Seiten rechts und links] und imitieren Sie den Schuss in Richtung eines Greifvogels. Ziehen Sie in der Position des Bogenschützen mit der linken und rechten Hand.

Ausgangsstellung: Die Füße parallel stellen, etwas breiter als die Schultern. Die Hände vor der Brust kreuzen. Dabei darauf achten, daß die Hände einen rechten Winkel bilden. Die linke Hand ist dabei innen und die Handflächen sind zur Brust gerichtet. Den Blick nach vorne richten. 1. Mit der Einatmung den linken Arm nach links gerade strecken, die Handfläche schaut nach außen. Die Hand macht dabei das chinesische Zeichen für die Acht (BaZi), d. h. der Daumen wird vom gestreckten Zeigefinger rechtwinklig abgespreizt. Die restlichen Finger werden am zweiten Fingerglied eingerollt. Die rechte Hand zur Faust schließen und vor der Brust nach rechts ziehen, um den Bogen zu spannen. Faust und Ellbogen befinden sich am Ende der Bewegung auf einer Linie. Gleichzeitig die Knie beugen zur Stellung des Pferdes (MaBu). Dabei den Kopf nach links drehen und den Blick auf den linken Zeigefinger richten. 2. Mit der Ausatmung die Beine strecken, den Kopf nach vorne drehen. Dabei die linke Hand nach unten führen und die Handposition (bā) lösen. Die rechte Hand zur Körpermitte führen und die Faust lösen. Anschließend die linke Hand vor der Körpermitte nach oben führen. Nun kreisen beide Hände einmal umeinander. Am Ende sind die Hände wieder vor der Brust gekreuzt. Die rechte Hand ist jetzt innen und die Handflächen schauen zur Brust. 3. — 4. Die gleichen Bewegungen wie 1 — 2 in die entgegengesetzte Richtung ausführen. 5. — 8. Die gleichen Bewegungen 1 — 4 werden wiederholt. Die Bewegungen 1 — 8 zweimal oder viermal ausführen.

Himmel und Erde trennen 天地分開

oder

Stimulieren Milz und Magen mit einer einzigen Geste.Tiáolǐ píwèi xū dān jǔ 调理脾胃须单举

oder

Wechseln Sie die Position der Arme um die Verdauungsorgane zu pflegen und Magen und Milz einzustellen.

Ausgangsstellung: Die Füße auseinander stellen. Die Handflächen vor der Brust zusammenlegen. 1. Mit der Einatmung die Hände – an den Handgelenken aneinander gedrückt – drehen, so daß die rechte Hand oben und die linke Hand unten ist. Anschließend die rechte Handfläche umdrehen und nach oben über den Kopf strecken, die linke Handfläche umdrehen und nach unten drücken. Beide Hände in entgegengesetzter Richtung anspannen. Gleichzeitig den Schwerpunkt auf das rechte Bein verlagern und den Körper um 90° nach links drehen. Die linke Ferse dabei vom Boden lösen, so daß die Körperdrehung auf den Zehen erfolgen kann. Am Ende der Bewegung befindet man sich in der Stellung des Leeren Schrittes (XuBu). Der Blick folgt der Bewegung. 2. Mit der Ausatmung den Körper wieder nach rechts in die Ausgangsposition bringen. Dabei die Hände vor der Brust aufeinander legen. Die Hände berühren sich an den Handgelenken, rechte Hand oben, linke Hand unten. 3. — 4. Die gleichen Bewegungen wie 1 — 2 in die entgegengesetzte Richtung ausführen. 5. — 8. Die gleichen Bewegungen 1 — 4 werden wiederholt. Die Bewegungen 1 — 8 zweimal oder viermal ausführen.

Die weise Eule schaut sich um 明智的貓頭鷹向後凝視或回頭

oder

Schauen Sie nach hinten, um die fünf Krankheiten und die sieben Verletzungen zu verhindern.Wǔ láo qī shāng xiàng hòu qiáo 五劳七伤向后瞧

oder

Einen Blick zurück werfen für die fünf inneren Organe Herz, Leber, Milz, Lunge und Nieren und die sieben negativen Auswirkungen von übermäßigem Essen, Wut, Feuchtigkeit, Kälte, Bedenken, Wind und Regen und Angst. Krankheit und Spannung verhindern.

Ausgangsstellung: Die Füße nebeneinander stellen. Die Arme hängen an den Seiten des Körpers. 1. Bei der Einatmung mit dem linken Fuß einen Schritt nach links machen. Dabei die Arme seitlich nach oben bis auf Schulterhöhe anheben, die Handflächen schauen dabei nach unten. Anschließend den Körper um 90° nach links drehen, den Schwerpunkt auf den linken Fuß verlagern. Die rechte Ferse dabei anheben. Beide Beine sind gestreckt. 2. Mit der Ausatmung den Körper um 90° nach rechts drehen. Der linke Arm geht dabei nach oben und der rechte Arm nach unten. Die Handflächen schauen dabei nach vorne. Während der linke Arm wieder nach unten geht, steigt der rechte Arm nach oben über den Kopf. Anschließend den rechten Arm im Ellbogen beugen, die Handfläche schaut nach vorne. Beim linken Arm die Finger und den Daumen zur Hakenhand (GouShou) schließen, d. h. die Spitzen des Daumens und der Finger werden zusammengebracht und das Handgelenk nach unten gebeugt. Während der Bewegung der Arme wird der rechte Fuß hinter den linken Fuß gesetzt. Dabei geht man in die Hocke und befindet sich dann in der Stellung des Ruhenden Schrittes (XieBu). Der Blick geht dabei zur linken Hand. 3. Mit der Einatmung wieder aufstehen. Den rechten Fuß zum schulterbreiten Stand zurücksetzen. Gleichzeitig beide Arme vor der Brust kreuzen, der rechte Arm wird über den linken Arm gekreuzt, die Handflächen zeigen zum Körper. 4. Mit der Ausatmung werden die Arme in einem Bogen zur linken und zur rechten Körperseite in die Ausgangsposition gebracht. Die Handflächen dabei nach außen drehen und gleichzeitig den linken Fuß wieder an den rechten Fuß heransetzen. 5. — 8. Die gleichen Bewegungen 1 — 4 werden in die entgegensetzte Richtung wiederholt. Die Bewegungen 1 — 8 zweimal oder viermal ausführen.

Kopf und Schwanz schütteln | Der blaugrüne Drache trinkt Wasser 搖頭搖尾巴 | 藍綠龍喝水

oder

Schüttle den Kopf und den Schwanz, um das Feuer des Herzens zu beruhigen.Yáotóubǎiwěi qù xīn huǒ 摇头摆尾去心火

oder

Schütteln Sie den Kopf und schwingen Sie den Schwanz (das Gesäß), um das Feuer des Herzens zu beruhigen, sowie Unbehagen und Stress. Schwingen Sie den Kopf und senken Sie den Körper, um Stress abzubauen.

Ausgangsstellung: Die Füße nebeneinander stellen. Die Arme hängen an den Seiten herab. 1. Mit dem linken Fuß einen Schritt nach links machen (etwas breiter als die Schultern). Die Hände dabei bis zur Höhe der Schultern anheben (Handflächen nach unten). Anschließend den Oberkörper nach links vorne bücken und dabei das rechte Bein beugen. Den Schwerpunkt dabei auf das rechte Bein verlagern und die Fußspitze des linken Fußes vom Boden lösen (das linke Bein bleibt dabei gerade). Der Kopf folgt dabei der Bewegung nach links, während man mit der rechten Hand auf die Außenseite des Beines etwas unterhalb des linken Knies schlägt, auf den Punkt ZuSanLi (Drei Meilen am Bein) des Magenmeridians. Die linke Hand geht dabei weiter nach hinten und oben. 2. Den Oberkörper aufrichten und die Hände wieder bis auf Schulterhöhe bringen (Handflächen nach unten). Die Füße bleiben an der Position stehen. Anschließend den Oberkörper nach rechts vorne bücken und dabei das linke Bein beugen. Den Schwerpunkt dabei auf das linke Bein verlagern und die Fußspitze des rechten Fußes vom Boden lösen. (Das rechte Bein bleibt dabei gerade). Der Kopf folgt dabei der Bewegung nach rechts, während man mit der linken Hand auf die Außenseite des Beines etwas unterhalb des rechten Knies auf den Punkt ZuSanLi schlägt. Die rechte Hand geht dabei weiter nach hinten und oben. 3. Den Körper nach vorne drehen und in eine aufrechte Position bringen. Beide Arme entlang des Körpers nach vorne oben bewegen, die Ellenbogen beugen, mit den Händen auf die Schulterblätter zum Punkt DaZhui (Großer Wirbel) des Lenkergefäßes schlagen. Man befindet sich nun in der Stellung des Pferdes (MaBu). 4. Die Beine wieder strecken und die Arme gestreckt (Handflächen nach vorne) nach unten führen. Dabei die Hände zur Faust schließen und mit dem jeweiligen Mittelfinger der Hand den Punkt LaoGong (Im Zentrum der Arbeit) des Perikardmeridians drücken. 5. — 8. Die gleichen Bewegungen 1 — 4 werden wiederholt. Die Position 4 ist die Ausgangsstellung für die Position 5 (d. h. die Position der Füße wird nicht verändert). Am Ende der Übung wird der linke Fuß zum rechten Fuß zurückgebracht. Die Bewegungen 1 — 8 zweimal oder viermal ausführen.

Halten Sie Ihre Füße mit beiden Händen fest, um Ihre Nieren und Ihre Taille zu stärken | Zieh den Himmel auf die Erde 兩隻手握住腳部以加強腎臟和腰部 | 將天堂拉到人間

oder

Mit beiden Händen auf die Füße klettern (um die Nieren zu stärken).Liǎngshǒu pān zú gù shèn yāo 两手攀足固肾腰

oder

Klammern Sie sich an die Zehen beider Füße, um die Nieren zu stärken. Bewegen Sie die Hände über den Rücken und die Beine, die die Füße berühren, um die Nieren zu stärken.

Ausgangsstellung: Die Füße nebeneinander stellen. Die Arme hängen an den Seiten des Körpers. 1. Mit der Einatmung die Hände umdrehen (Handflächen schauen nach außen) und dann die Arme nach oben über den Kopf führen, bis sich die Handflächen berühren. Der Blick geht nach oben zu den Handflächen. 2. Mit der Ausatmung die Hände nach unten bringen und die Finger dabei vor der Brust kreuzen. Den Oberkörper nach vorne beugen, die Beine bleiben dabei gestreckt. Die Hände möglichst weit zum Boden führen. 3. Bei der Einatmung die Hände voneinander lösen und beim anschließenden Aufrichten des Oberkörpers mit den Händen über die Fußrücken, dann an der Rückseite der Beine nach oben streifen bis zum Punkt ShenShu (Transportpunkt zu den Nieren) des Blasenmeridians. Die Hände dabei schalenförmig über die Nieren stülpen, gleichzeitig Schließmuskel und Bauch anspannen. Die Fersen vom Boden lösen. 4. Mit der Ausatmung streifen die Handflächen an den Nieren mit sanftem Druck nach unten bis zu den Außenseiten des Körpers, während man die Fersen wieder zum Boden bringt. 5. — 8. Die gleichen Bewegungen 1 — 4 werden wiederholt. Die Bewegungen 1 — 8 zweimal oder viermal ausführen.

Er ballte die Faust und starrte heftig (oder wütend) | Phoenixfaust mit feurigen (blitzenden) Augen 緊握拳頭並激烈地(或憤怒地)怒視 | 鳳凰拳頭火熱的眼睛

oder

Ball die Fäuste, um die körperliche Stärke zu erhöhen.Zǎn quán nùmù zēng qìlì 攒拳怒目增气力

oder

Fäuste mit offenen Augen ballen, um die körperliche Stärke zu erhöhen. Machen Sie einen Ausfallschritt mit Ihren Fäusten und öffnen Sie Ihre Augen, um die Kraft zu erhöhen.

Ausgangsstellung: Die Füße parallel stellen. Die Arme hängen an den Seiten des Körpers. 1. Den linken Fuß einen Schritt nach links bewegen. Den Schwerpunkt auf das linke Bein verlagern, das rechte Bein bleibt gerade bei einem Seitlichen Bogenschritt (GongBu). Gleichzeitig die rechte Hand nach vorne rechts strecken. Der Arm wird dabei gerade gestreckt, Handfläche nach außen, Fingerspitzen nach oben auf Augenhöhe. Die linke Hand umdrehen (Handfläche nach oben), zur Faust schließen und zur Taille bringen. Den Oberkörper nach links drehen und so den rechten Arm nach links bringen. Der Arm wird dabei nicht bewegt, die Drehung erfolgt nur über die Taille. Mit weit geöffneten Augen zur rechten Hand blicken. 2. Die Beine ganz natürlich strecken. Gleichzeitig die rechte Hand zur Faust schließen (Handfläche nach oben) und zurück zur rechten Seite der Taille ziehen. 3. — 4. Die gleichen Bewegungen wie 1 — 2 in die entgegengesetzte Richtung ausführen. Die Position 2 ist die Ausgangsstellung für die Position 3 (d. h. die Position der Füße wird nicht verändert). 5. — 8. Die gleichen Bewegungen 1 — 4 werden wiederholt. Die Bewegungen 1 — 8 zweimal oder viermal abwechselnd nach links und rechts ausführen.

Zehen hüpfen | (Qínshǐ) Huángdì wird ungeduldig 腳趾彈跳 | 黃帝變得不耐煩

oder

Heben Sie die Fersen sieben Mal, um die Krankheit(en)) zu behandeln.Bèihòu qī diān bǎi bìng xiāo 背后七颠百病消

oder

Heben und senken Sie Ihre Fersen sieben Mal, um eine Krankheit zu behandeln.

Ausgangsstellung: Die Füße parallel stellen, schulterbreit auseinander. Die Arme hängen an den Seiten des Körpers. Teil 1: 1. — 4. Die Hände schwingen nach vorne, die Fersen dabei vom Boden lösen und anheben. Während die Hände herunterfallen (Handflächen nach unten), die Fersen fallenlassen und die Erde dadurch zum Beben bringen. Die Füße bleiben dabei gestreckt. Insgesamt vier Takte ausführen. Ein Takt (einmal rütteln) besteht aus einmal anheben und einmal beben. 5. — 8. Die Hände schwingen zu den Seiten, die Fersen dabei vom Boden lösen und anheben. Anschließend die Hände und Fersen fallen lassen. Die Beine bleiben dabei gestreckt. Insgesamt vier Takte ausführen. Ein Takt (einmal rütteln) besteht aus einmal anheben und einmal beben. Teil 2: 1. — 4. Die Hände (Handflächen nach unten) in einer kreisförmigen Bewegung nach vorne und außen bringen (eine ähnliche Bewegung wie beim Schwimmen). Die Fersen dabei vom Boden lösen und anheben. Während die Hände wieder von außen nach innen in einer kreisförmigen Bewegung zurückgebracht werden, fallen die Fersen schnell zu Boden und bringen die Erde dadurch zum Beben. (Die Beine bleiben dabei gestreckt). Insgesamt vier Takte ausführen. 5. — 8. Dieselbe Fußbewegung wie 1. — 4., nur die Hände in die entgegengesetzte Richtung kreisen. Die Übung (Teile 1 und 2) einmal komplett ausführen.

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