Startseite37 Jahre Kampfkunst im Erzgebirge seit 1983

Kanji Titel

独逸白鶴手拳法古武術協会

doitsu hakucho te kenpo kobujutsu kyokai – G.H.T.K.A.

Qigong

氣功

Energiearbeit

Die Arbeit mit der Energie wirkt in unserer westlichen, rationellen Welt weiterhin befremdlich und wird meist belächelt, wenn nicht, als esoterischer Hokuspokus abgetan. Das ist mehr als logisch, da unsre zivilisierten Gesellschaft schon beizeiten, dieses Wissen als Hexerei ausgetrieben wurde und durch die Schulmedizin als Quacksalberei beschimpft wurde.

Deshalb findet man selbst in den höchsten Rängen der Kampfkünste fundiertes Wissen um die Energiearbeit, obwohl es, zumindest in den asiatischen Kampfkünsten zur Quintessenz gehört, ohne die das jeweilig gelehrte System als unvollständig angesehen werden muß.

Man kann hohen Meistergraden also durchaus vorhalten, daß ihre Kunst nur Technik ist, solange sie die Energiearbeit nicht an ihre Schüler weitergeben.

Leicht zu lernen

Qigong ist entgegen aller Erwartung leicht zu lernen. Mit einfachen Übungen kann man das Gespür für den Energiefluß (wieder-)erlangen. Bei regelmäßigem Üben stellt sich dieses Gespür bei jedem Menschen ein, da uns ja der Energiefluß nicht abhandengekommen ist, sondern nur das Bewußtsein dafür.

Jeder Mensch hat von seinen Eltern vorgeburtliche Energie erhalten, als eine Art "Notreserve". Für den Anfang gibt es fast nur eine Aufgabe, nämlich Energie zusammeln und zu speichern um dieses Reservoir nicht unnötig angreifen zu müssen. Dafür sind die "5-Grundübungen" genau so geeignet, wie das Baduanjin八段锦, das Yijinjing易筋经 oder auch verschiedene Kampfkunst formen, wie z.B. die Sanchin三戦, die Seisan十三手 oder ähnliche. Dabei sollte man bedenken das nahezu jede Kampfkunstform auch eine Energieform ist, aber nicht jede Energieform eine Kampfkunst.

Aufnehmen und Abgeben

Der eigene Körper ist Bestandteil eines größeren Energiekreislaufes und hat Überlagerungen mit anderen Energiekreisläufen. Dabei wirkt er vergleichsweise wie ein See, mit Zu- und Abläufen, das heißt er permanent Energie (Qi) aufnimmt und abgibt. Die Aufnahme erfolgt über Nahrung und Atmung, dabei ist der Begriff nicht ausschließlich auf das Luftholen beschränkt, sondern es erfolgt auch die Atmung über die Haut, die Poren und bildlich gesprochen über diverse Akupunkturpunkte, wie z.B. Láogōng勞宮, Yǒngquán涌泉 oder Bǎihuì百會. Die Abgabe erfolgt über sämtliche Ausscheidungen und das Ausatmen im ebenfalls erweiterten Sinne.

Go Top